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H

Hafer
Wurde lange Zeit für die Herstellung von Bier verwendet. Überhaupt wurde sehr viel experimentiert, bis sich Gerste und Hopfen als ideale Grundstoffe fanden.

Halbvoll
Man sollte nie zwei halbvolle Biere zusammenschütten. Der Verlust an Kohlensäure lässt ein schales Bier vorprogrammieren.

Hannover
Speziell die (trinkfesten) Hannoveraner haben eine eigene Art ihr Bier zu trinken. Sie nehmen in eine Hand ihr Bierglas und gleichzeitig daneben ihr Schnapsglas. Das heisst, das Bierglas zwischen Daumen und Zeigefinger, das Schnapsglas zwischen Mittel- und Ringfinger, führen dies vorsichtig zum Munde, wobei der Schnaps beim Trinken über das Bier in den Mund läuft.

Hansen, Emil Christian, dänischer Chemiker und Botaniker
Ihm gelang 1881 die reine Züchtung der Bierhefezellen.

Hefe-Weizen
Ein erfrischendes, schwach hopfenbitteres und mildes Bier mit Hefezusatz. Das Hefe-Weizen wird gleich nach der Herstellung in Flaschen gefüllt (Flaschengärung).

Heller Moritz
Man mische 1 Flasche Weissbier mit derselben Menge Sekt. Als Garnitur eine Zitronenscheibe in den Glasrand stecken.

Hochzeitsbierkrüge
Da früher sehr gerne und sogar noch mehr Bier als heutzutage getrunken wurde, bekamen viele Hochzeitspaare dekorative und wertvolle Bierkrüge als Hochzeitsgeschenk.

Hirschen
Name für ein 200 Liter Holzfass.

Hofbräuhaus
Das erste Hofbräuhaus wurde von Herzog Wilhelm V in München am Platzl erbaut (Fertigstellung 1591). Hintergedanke beim Bauen dieses neuen Brauhauses war, ein Bier wie das Einbecker Bier an einem zentralen Ort zu brauen. Das heutige Hofbräuhaus wurde 1897 erbaut und zwar stilgerecht nach dem Original.

Hopfen
gehört zu den Nesselpflanzen und wird in bestimmten Gegenden wie der Hallertau (D) angebaut. Die Pflanzen ranken an hohen Gerüsten bis zu 7 m hoch. Für das Bierbrauen werden nur die Fruchtzapfen der weiblichen Pflanzen verwendet, denn sie enthalten die wichtigen Bitter- und Aromastoffe.

Hopfenernte
Erfolgt ab Ende August. Dabei werden nur die weiblichen, unbefruchteten Blütendolden/zapfen für die Bierherstellung geerntet.

Hopfenseiher
Unlösliche Bestandteile in der Bierwürze werden in einem Sieb, dem Hopfenseiher, zurückbehalten.

Hopfenzapfen
Dieser besteht aus Samen, Harzdrüse und Brakteole.

Hopfenwirkstoffe
Die weiblichen Blütenstände enthalten wichtige Wirkstoffe wie Hopfenöl, Bitter- und Gerbstoffe. Die darin enthaltenen Hopfenextrakte Lupulin und Humulon wirken auf verschiedenste Weise. Lupulin z.B. stabilisiert den Schaum des Bieres und erhöht dessen Haltbarkeit. Es gibt dem Bier das zart bittere Aroma und ist auch zugleich ein antiseptisches Mittel. In alten Kräuterbüchern ist der Hopfen als Heilpflanze registriert. Hopfen wirkt Appetitanregend, Harntreibend, macht müde und wirkt gegen Herzinfarkt.

Horde
Gestell zum Trocknen. In diesem Fall ist das Siebblech der Darre gemeint.

Humulon
Hopfenextrakt, der beruhigende Eigenschaften besitzt.

Lexikon